
Über die Funktionalität von Ebenen - Photoshop Quick Tip
29. Dezember 2007In den vergangenen Tagen habe ich mal die Anfragen auf meiner Homepage kontrolliert, und festgestellt, dass viele Besucher ganz besonders wegen dem Ebenen Trick auf die Seite gekommen sind. Daher habe ich mir gedacht, etwas tiefer in die Trickkiste zu greifen und die Funktionalität von Ebenen näher zu erklären.
Also…erstmal zu den Basics. Wie genau funktioniert denn eine Ebene? Am besten denkt man an ein schönes Foto auf einem Blatt Papier. Man sieht ein Auto und einen Baum vor einem Himmel und etwas Wiese.
Jetzt schneidet man den Baum und das Auto aus und klebt sie jeweils auf eine eigene transparente Folie. Bekanntlich kann man ja durch “transparente” Folien durchschauen. Doch da ja jetzt auf ein Stück der Folie der Baum bzw. auf einer zweiten Folie das Auto klebt, kann man genau diese Stellen (die mit dem Auto und dem Baum) nicht durchsehen.
Legt man die Folien jetzt über das Ursprungsbild, sieht das Bild wieder so aus wie vorher.Man hat jetzt drei Blätter aufeinander liegen und das eigentliche Ursprungsbild wiederhergestellt.
Klasse…mehr nicht? Doch, wir haben die Grundzüge der Ebenen verstanden. Wir nennen die drei Blätter jetzt einfach Ebenen und gut ists.
Eine Ebene ist also eine Art transparentes Blatt, auf das man etwas malen (oder kleben) kann und nachher auf ein Anderes Blatt legt. Dahinter gibt es immer eine Hintergrundebene, die den sonst transparenten Teil des Bildes ausfüllt.
Man kann also statt das Auto und den Baum in den Ursprungshintergrund wieder einzufügen, jeden beliebigen Hintergrund nehmen und das Auto in eine schöne Winterlandschaft setzen.
Probiert es selbst einmal aus und schickt mir eure Ergebnisse per Mail.